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Der Canal der Garonne

Als Pierre-Paul Riquet im Jahre 1681 den «Canal du Midi» zwischen Sète und Toulouse fertig gestellt hatte, kam er auf den Gedanken, den Kanal in Richtung Atlantik weiter zu bauen.

Leider hatte Louis XIV die Stadtkasse geleert und dadurch musste das Projekt fallengelassen werden.

In den folgenden zwei Jahrhunderten wurden die Waren über den Fluss „Garonne“ von Toulouse nach Bordeaux transportiert. Diese Navigation war schwierig und gefährlich und man benötigte 20 Tage für hin und zurück.

Während der Hochwasser und Trockenheitsperioden war die Garonne nicht beschiffbar. Die Verbindung zwischen Atlantik und Mittelmeer musste dann entlang der Spanischen Küste und über Gibraltar durchgeführt werden. Die Reise betrug mehr als 3000 km und die Seeleute hatten mit Stürmen und Piratenüberfällen zu kämpfen.

Trotz dieser Schwierigkeiten musste die Flussschifffahrt in Südwest-Frankreich unter diesen Bedingungen bis Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführt werden.

Mit der Industrialisierung wurde man sich der Notwendigkeit bewusst, den „Canal du Midi“ weiter auszubauen.

Die Inbetriebnahme des zweiten Teils des Canal du Midi ( Atlantikseite) fand 1856 statt. Er kreuzt Südwest-Frankreich entlang der Garonne auf 193 km.

Die Atlantikseite des Canal du Midi verfügt über zahlreiche bemerkenswerte Bauwerke. 53 Schleusen und 7 „Pont-Canaux“ (Wasserbrücken).

Pont canal de Répudre - © VNF Sud-Ouest

Die größte Wasserbrücke Frankreichs befindet sich in „Agen“ . Diese Konstruktion zählt 23 Bögen auf einer Länge von 500m . Es wurde ausschließlich aus Steinen von „Quercy“ erbaut. Die anderen Wasserbrücken überqueren die Flüsse „Tarn“ und „Baise“.

Entlang des Kanals entdeckt man auch 83 Hängebrücken, welche 1933 neu errichtet wurden, um der modernen Verkehrssituation gerecht zu werden.
Die Atlantikseite des Kanals verfügt auch über Wasserverbindungen:
- zum Fluss „Tarn“, über den Kanal von Montech, auf einer Länge von 10,5 km und 11 Schleusen
- zum Fluss„Baise“
- zum Fluss „Lot“, über die Doppelschleuse in „Baise de Buzet“ und 4 km auf der Garonne.

Double épanchoir- © VNF Sud-Ouest

Heute sind die Ufer des Canal der Garonne als „Voie Verte“ ausgebaut. , wo man im Schatten von majestätischen hundertjährigen, Bäumen entlang radeln kann. .Dieser Teil des Kanals ist der beliebteste Teil der Radtouristen.

- Mehr Information : http://www.canaldegaronne.com

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    Textes Charles Daney - Photographies Régine Rosenthal

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